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ist kein Geheimnis, dass der Deutsche Schäferhund ein Allrounder unter
seinesgleichen ist. Nicht
nur zum Schutzdienst, für die Fährtenarbeit
und als Begleithund setzt man ihn
ein, sondern er ist auch ein beliebter Familienhund. Dabei schätzt man seine Zuverlässigkeit, seine Wesensstärke und die Teamfähigkeit. Sicher gibt es in allen Bereichen Spezialisten. |
Bei der Jagd beispielsweise bevorzugt man Hunde, die in Fuchsbauten
vordringen können (Dackel), oder Hunde die sich besonders zum Apportieren
von Wild eignen (Deutsch Drahthaar, Münsterländer). Im Wasser heben sich
wieder andere Hunderassen, wie z.B. die Labradore hervor.
Je nach Verwendungszweck hat sich der Mensch seinen "besten
Freund" im Laufe der Jahrhunderte zurecht gezüchtet.
Es ist jedoch unbestritten, dass der Deutsche Schäferhund der vielseitigste Hund ist und ein Spektrum von Eigenschaften auf sich vereint, wie sonst keine andere Rasse. Er kann auf allen Gebieten etwas, wenn man ihn in die jeweilige Richtung ausbildet. Das hat seinen Vormarsch in unsere Häuser und in unsere Herzen ganz rasant vorangetrieben.
Anatomie des Schäferhundes

Der Ursprung der Hunde reicht viele Jahrmillionen zurück. Aus einem Raubtier, einer Mischung zwischen Bär, Marder und Katze, entwickelte sich der Wolf, der Stammvater unserer Hunde. Die Domestizierung begann vor rund 12.000 Jahren: Der Mensch machte sich die hervorragenden Gebrauchseigenschaften der Hunde zunutze und verbesserte diese durch planmäßige Zucht. Hunde wurden für die Jagd, zum Schutz und als Hütehunde gezüchtet.
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Die Gründung des SV: |
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Der Anfang des Deutschen Schäferhundes liegt nun über 100 Jahre zurück. Am 22. April 1899 stellte Rittmeister Max von Stephanitz
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auf einer Hundeausstellung in Karlsruhe seinen Hektor, den er in "Horand von Grafrath" umgetauft hatte, vor. Am selben Tag noch gründete er den „Verein für Deutsche Schäferhunde" mit dreizehn weiteren passionierten Gebrauchshundefreunden. Fünf Monate später, am 20.09.1899 in Frankfurt, gab sich der Verein eine eigene Satzung, beschloss die heute noch gültigen Rassekennzeichen und legte ein eigenes Zuchtbuch auf, dessen erste Eintragung Horand von Grafrath war, der „Stammvater" der Deutschen Schäferhundzucht. |
Horand von Grafrath |
Die Geburtsstunde des Deutschen Schäferhundes hatte geschlagen! Was im Rassestandard 1899 festgelegt wurde, hat in seinen wesentlichen Zügen bis heute Bestand und trägt das Geheimnis einer unvergleichlichen Entwicklung einer Hunderasse in sich: Von Anbeginn an betonte die Vereinsleitung den Grundsatz der Gebrauchstüchtigkeit. Inzwischen sind es über 2 Millionen Deutsche Schäferhunde, die, im Zuchtbuch des SV registriert, für ein deutsches Qualitätssiegel in der Hundezucht gesorgt haben!
Die Gemeinschaft des SV setzt sich aus Angehörigen aller Berufe und Einkommensklassen zusammen. Nur gewerbsmäßige Hundehalter bleiben ausgeschlossen. Die Mitgliederzahl wuchs nach der Gründung rasch an: 1903 waren bereits 575 Mitglieder eingeschrieben. Ein Jahr zuvor erschien auch die erste SV-Zeitung. 1913 war der Mitgliederstand auf 5.988 angewachsen.
Während der zwei Weltkriege waren viele Verluste an Mitgliedern zu beklagen, aber auch viele Deutsche Schäferhunde mussten an allen Fronten als Sanitäts-, Patrouillen- oder Schutzhunde ihr Leben lassen. Heute beträgt die Mitgliederzahl weit über 100.000, davon kommen über 5.000 aus dem internationalen Ausland. Der SV ist damit der größte Rassehundzuchtverein der Welt!